Steine Sardinien

Sardinien war bereits im Mittelalter im Mittelmeerbereich bekannt für seine hochqualitativen Steinresourcen, welche einfach abbaubar sind.
Noch heute bilden die Granitlager der Insel eines der reichsten Gesteinmassen auf weltweiter Ebene und decken auf nationaler Ebene die gesamte Produktion in Italien ab.
In Sardinien gibt es außer dem Granitgestein weitere Gesteine wie Basalt, Trachyt und Kalk sowie Marmor aus Orosei.
Die Hauptabbauungsorte der Mineralien sind insgesamt fünf, vier aus Granit und einer aus Marmor in Orosei: Arzachena - Luogosanto (OT), Tempio Pausania - Calangianus (OT), Alà dei Sardi - Buddusò (OT), Ovodda (NU) und wie gesagt Orosei (NU).
Außer den Granit- und Kalkgesteinabbauungsorten gibt es auch kleinere aus Basalt und Trachyt. Der Basalt wird aus den westlichen Gebieten abgebaut, während das Trachytgestein hauptsächlich aus der Gegend von Oristano (Ardauli, Bosa, Fordongianus, Ruinas, Sedilo), di Sassari (Benetutti, Ittiri, Ozieri, Uri) und aus dem Gebiet Medio Campidano (Serrenti), welche eine große Gesteinauswahl besitzt (von den Farben grau-ocker bis rosa-bernstein).
In den letzten dreißig Jahren hat sich die Gesteinsindustrie der kleinen bis mittleren Unternehmen hauptsächlich in die Gegenden von Sassari, Orosei und Nuoro verlagert welche von der Region als zwei anerkannte Industriebezirke ernannt wurden: Granitbezirk von Gallura und Marmorbezirk von Orosei.
Etwa 18% der sardischen Steine werden ins Ausland exportiert, während 82% im ansässigen und nationalen Markt überwiegend für die Zwecke der Verzierung und im Bauunternehmen verwendet werden.
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