Die Gemeindestatuten für die Gerechtigkeit und die öffentlichen Rechnungen

Die Gemeindestatuten für die Gerechtigkeit und die öffentlichen Rechnungen

Sassari rüstete sich in 1294 mit seinen Statuten auf Latein (die danach auch auf „logudorese“ – die örtliche Sprache – übersetzt wurden) aus. Aber Genua behielt sich das Recht zu „überwachten“ vor: die Stadt entsandt jedes Jahr einen Bürgermeister, der dem Hauptrat der Stadt (das aus Hundert „Juratos“ bestand) präsidierte. Jedes der vier Stadtviertel designierte vier Vertreter: die sechzehn „anziani“ (Alten) gründeten das so genannte „Consiglio minore“ (zweitrangiges Rat). So wurden die Gerechtigkeit und die öffentlichen Rechnungen verwaltet.